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23. Mai. 2013
 

Festung und Schloss Pyrmont
- die Kulturinsel

Das Land Niedersachsen hat in den Jahren 1984 bis 1987 die historische Anlage von Festung und Schloss Pyrmont renovieren lassen. Seit Mai 1987 ist die Schlossinsel der Öffentlichkeit zugänglich.

Schlosshofatmosphäre Einige historische Informationen:
Die "Feste Pyrmont" mit ihren Wällen und unterirdischen Gängen, mit Kasematten und einer Eckbastion entstand zwischen 1526 und 1536. Nach dem Wundergeläuf 1556 ließ Hermann Simon zur Lippe bis zum Jahr 1562 ein Schloss im Stil der Weserrenaissance errichten.

Dieses Schloss hat durch Belagerung im Dreißigjährigen Krieg stark gelitten. Als das Fürstenhaus Waldeck die Grafschaft Pyrmont nach langem Erbfolgestreit 1668 in seinen Besitz nehmen konnte, veranlasste Fürst Anton Ulrich von Waldeck und Pyrmont 1706 den Neubau des Barocken Schlosses auf den Fundamenten des alten Gebäudes. Diese 1710 abgeschlossene erste Maßnahme, 1723 erweitert um den Bau des Kommandantenhauses, wurde für die nächsten Jahrhunderte die Sommerresidenz der Fürsten von Waldeck und Pyrmont.

Heute befinden sich auf der Schlossinsel verschiedene kulturelle Einrichtungen. Das Schloss ist heute zum Teil eingerichtet als Museum mit einer reichen stadt- und badgeschichtlichen Sammlung sowie historischen Schauräumen, die auch zu Sonderausstellungen genutzt werden. Das Kommandantenhaus dient der Kreisvolkshochschule. In den beiden Schlosshöfen finden während der Sommerzeit hervorragende Freilichtveranstaltungen statt. Seit 1991 bilden die Veranstaltungen des "Pyrmonter Sommers" den alljährlichen Höhepunkt der vielfältigen kulturellen Angebote auf der Schlossinsel.