Pole Poppenspäler

Pole Poppenspäler

Donnerstag 18. Oktober 2018
um 19.30 Uhr Theater im Casino

Zum 200. Geburtstag des Schriftstellers Theodor Storm präsentiert die Pyrmonter Theater Companie dessen weltbekannte Novelle „Pole Poppenspäler“ erstmalig als 1-Personen-Stück mit Jürgen Bethge in der Regie von Jörg Schade.
Dabei erzählt der Kunstdrechsler und Mechanikus Paul Paulsen, warum er den Schimpfnamen „Pole Poppenspäler“ trägt und wie ihm dieser übel gemeinte Ruf letztlich die Welt der Theaterleute und die Liebe seines Lebens eröffnete. In seiner Lebensgeschichte verbindet Paulsen Bürgertum und Künstlerleben. Das Nützliche und das Schöne verschmelzen zu einer Einheit. Und schließlich gelingt ihm die Vollendung als Mensch durch die Liebe.

Regie: Jörg Schade
Darsteller: Jürgen Bethge
Kostüm: Barbara Büsch
Spieldauer ca. 2 Stunden (mit 1 Pause)

Die Presse schrieb:
„Vordergründig handelt das Stück davon, wie der Kunstdrechsler und Mechanikus Paul Paulsen aus Husum zu seinem Spitznamen gekommen ist. Doch in „Pole Poppenspäler“, der berühmten Novelle von Theodor Storm (1817-1888), steckt noch viel mehr: Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Menschlichkeit, Zivilcourage und Toleranz, die sich trotz einzelner tragischer Ereignisse am Ende gegen Klassendenken und Kaltherzigkeit des Pöbels durchsetzt.

„Pole Poppenspäler“ wurde 1874 erstmals veröffentlicht und wandte sich vor allem an ein junges Publikum.
 Jetzt hat sich die Niederdeutsche Bühne Flensburg (NDB) den Stoff aus Anlass des 200. Geburtstags des Husumer Schriftstellers vorgenommen – und herausgekommen ist ein ganz und gar mitreißendes und ergreifendes Theatererlebnis.“
Flensborg Avis, 20.10.2017

„Als Theodor Storms Pole Poppenspäler und Ein-Mann-Theater vollbringt Jürgen Bethge eine schier unglaubliche Meisterleistung. Mit nichts als einer Gartenbank und einer Holzkiste als Bühnenbild und Requisite, dafür Storms wunderbar lebenspraller Sprache in ihrer ganzen Fülle, kreiert er in den Köpfen der Zuschauer ein Kopfkino, das die Poppenspäler-Novelle in Handlung und Atmosphäre gegenwärtig macht.“
Flensburger Tageblatt, 21.10.2017

Fotos: Felicitas Gloyer